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Ausgabe 3/2024

Rheumatoide Arthritis

09.07.2024
2 min. Lesedauer

Krankheitsmodifizierende DMARDs können ungünstige Mikrobiomverschiebungen bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) wieder in Richtung Eubiose bringen. Das konnten britische Wissenschaftler in einer Studie mit 144 erwachsenen Patienten mit neu diagnostizierter RA zeigen, bei denen eine DMARD-Therapie – in der Regel mit Methotrexat – begonnen worden war. Das Mikrobiom wurde in Speichel- und Stuhlproben vor Beginn sowie nach 6- und 12-wöchiger Therapie untersucht.

Psoriasis-Arthritis

09.07.2024
2 min. Lesedauer

Die European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) hat ein Update zu den Therapieempfehlungen zum Management von Patienten mit Psoriasis-Arthritis (PsA) publiziert. Der Fokus liegt dabei auf der nicht-topischen pharmakologischen Therapie unter Berücksichtigung muskuloskelettaler Manifestationen und weiterer Begleiterkrankungen. Da die letzten Empfehlungen aus dem Jahr 2019 stammen, wurden zahlreiche neue Medikamente in den Therapiealgorithmus integriert.

Psoriasis-Arthritis

09.07.2024
2 min. Lesedauer

TNFi werden als Biologika der ersten Wahl bei der Behandlung von PsA-Patienten mit muskuloskelettalen Manifestationen empfohlen. In einer direkten Vergleichsstudie mit Secukinumab bei PsA-Patienten mit Enthesitis zeigten sich leichte Vorteile für Patienten unter Therapie mit TNFi. Mit beiden Substanzen konnten Ultraschall-basierte Enthesitis-Scores in ähnlichem Maße gebessert werden; bei aktiven Sehnen-Läsionen, einem sekundären Endpunkt der Studie, haben sich die Score-Werte nach Behandlung mit TNFi signifikant verbessert.

Axiale Spondyloarthritis

09.07.2024
1 min. Lesedauer

Anders als bei der RA wurden von der EULAR bisher keine Kriterien für eine schwer behandelbare (D2T) axiale Spondyloarthritis (axSpA) definiert. Wäre es hilfreich, die D2T RA-Kriterien – Versagen von ≥ 2 biologischen bzw. gezielt wirkenden DMARDs mit unterschiedlichen Wirkmechanismen – auf die axSpA zu übertragen? Französische Wissenschaftler haben dies retrospektiv untersucht und die RA-Kriterien auf 311 axSpA-Patienten aus 3 rheumatologischen Zentren angewandt: 88 von ihnen (28,3%) hätten demnach eine D2T axSpA. Deutlich geringer war der Anteil bei Verwendung eines stringenter gefassten Kriteriums mit einem Zeitlimit von 2 Jahren für das Versagen ≥ 2 fortgeschrittener Therapien. Nur 12 Patienten (3,8%) wurden jetzt als D2T axSpA klassifiziert.