Axiale Spondyloarthritiden (axSpA)ASAS-Kohorte: Bei 20% entzündliche Läsionen nur an der Wirbelsäule

21.07.2026
Ausgabe 4/2026
2 min. Lesedauer

Eine neue Subgruppenanalyse der Daten von Patienten der weltweiten Assessment of SpondyloArthritis International Society (ASAS)-Klassifikationskohorte gibt Aufschluss über Häufigkeit und Verteilung entzündlicher und struktureller Läsionen in den Iliosakralgelenken (ISG) und der Wirbelsäule von axSpA-Patienten. Den Daten zufolge lohnt sich eine spinale Kernspintomographie (MRT): Bei 20% der Patienten, bei denen sowohl eine MRT des ISG als auch der Wirbelsäule erfolgt waren, fanden sich ausschließlich an der Wirbelsäule entzündliche Läsionen. Eine zusätzliche periphere Beteiligung der Erkrankung (Arthritis, Daktylitis, Enthesitis) hatte auf die Ergebnisse nur geringen Einfluss.

Frühe Rheumatoide Arthritis (RA) Frühzeitige DMARD-Therapie zeigt hohen Patientennutzen

21.07.2026
Ausgabe 4/2026
2 min. Lesedauer

Ein frühzeitiger Therapiebeginn mit Krankheits-modifizierenden Antirheumatika (DMARDs) ist für eine gute Prognose von Patienten mit früher RA entscheidend. In der NORD-STAR-Studie bei 795 Patienten mit früher RA wurden mit allen eingesetzten DMARD-Therapien innerhalb von 48 Wochen substanzielle Verbesserungen von Patienten-berichteten Endpunkten erreicht. Die besten Ergebnisse wurden mit Biologika erzielt.

Systemische Sklerose (SSc)Neuer Score zur Vorhersage des Sterberisikos entwickelt

21.07.2026
Ausgabe 4/2026
2 min. Lesedauer

Ein internationales Forscherteam hat einen Score entwickelt, der bei Patienten mit SSc zur Vorhersage eines hohen Sterberisikos im 5-Jahres-Zeitraum geeignet ist. Der Risikoscore mit 8 Variablen soll als Orientierungshilfe bei therapeutischen Entscheidungen dienen, z. B. bei der Abwägung des Einsatzes neuer immunmodulatorischer oder aufwendiger zellulärer Therapien wie hämatopoetischen Stammzelltransplantationen (HSCT) und CAR-T-Zelltherapie.

Rheumatoide Arthritis (RA)Luftschadstoffe mit spät auftretender RA assoziiert

09.06.2026
Ausgabe 3/2026
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In einer US-Studie bei 42.152 Einwohnern von Kalifornien im Alter ab 65 Jahren wurde die Exposition mit Luftschadstoffen mit einem erhöhten Risiko für eine spät auftretende RA assoziiert. Pro Zunahme der Belastung mit Feinstaub (PM2,5) um 2µg/m3 stieg die Inzidenz um 20% (HR 1,20; 95% CI 1,16-1,23) und pro Zunahme der Belastung mit Stickstoffdioxid (NO2) um 10 µg/m3 um 44% (HR 1,44; 95% CI 1,16-1,23).