GichtTreat-to-Target-Strategie ist Symptom-gerichteter Therapie überlegen
In einer niederländischen Studie hat sich die empfohlene Treat-to-Target (T2T)-Strategie im Gicht-Management mit einem Serumharnsäure (SU)-Zielwert < 0,36 mmol/L einer Symptom-gerichteten Therapie als überlegen erwiesen. Remissionen in den Monaten 18–24 waren bei Zielwert-orientierter Therapie (39,4% [57 von 145 Behandelten]) deutlich häufiger als beim Symptom-gerichteten Management (24,0% [39 of 163], absolute Differenz 15,4 Prozentpunkte [95% CI 6,4–24,4], p=0,024). Auch bei der Rate unerwünschter Wirkungen war die T2T-Strategie (zuerst Allopurinol, second-line Febuxostat oder Benzbromaron) tendenziell vorteilhaft (42% vs. 53%, absolute Differenz –10,7 Prozentpunkte [95% CI –21,8-0,4; p=0,060).
- Moses A, Oude Voshaar M, van Geel E et al. A treat-to-target strategy versus symptom-driven management of gout in the Netherlands (GO TEST Overture): a multicentre, open-label, pragmatic, superiority, randomised controlled trial. Lancet Rheumatol 2026; thelancet.com/journals/lanrhe/article/PIIS2665-9913(26)00034-2/abstract
(ID:50897623)
Sie möchten gerne kostenfrei weiterlesen?
Sie sind neu auf rwf-online.de?
Dann registrieren Sie sich bitte einmalig für das Radiologen WirtschaftsForum, um alle Beiträge kostenfrei in voller Länge lesen zu können.
RegistrierungSie sind bereits Leser des Radiologen WirtschaftsForum?
Super! Dann geben Sie bitte einfach Ihre E-Mail-Adresse an.