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EULAR 2026Effiziente Gewichtsreduktion mit weniger PsA-Symptomen assoziiert

21.07.2026Ausgabe 4/20261min. Lesedauer

Diät zählt zu den unterstützenden Maßnahmen im Management der Psoriasisarthritis (PsA). Kanadische Wissenschaftler haben in einer randomisierten Multicenterstudie untersucht, von welcher Diät die Patienten am meisten profitieren.

92 übergewichtige Patienten mit moderater aktiver PsA (Disease Activity index for PsA [DAPSA] = 20 +/- 11, BMI = 33 +/-4,3, im Mittel 55 Jahre alt, 70% Frauen) erhielten eine mediterrane Ernährung (MD), niedrigkalorische Dietary Approaches to Stop Hypertension (DASH-LC) oder eine Standardversorgung (SC) inklusive Ernährungsempfehlungen. Ergebnis: Die Form der Ernährung war nur von untergeordneter Bedeutung, entscheidend war die Gewichtsreduktion. Je mehr Kilo abgespeckt wurden, desto stärker besserten sich Schmerzen, Fatigue und Krankheitsaktivität. Wie die Studienautoren beim EULAR 2026 berichteten, wurden in allen Gruppen im Verlauf von 24 Wochen signifikante Gewichtsreduktionen erreicht (MD: -1,36 kg nach 12, -0,94 kg nach 24 Wochen; DASH-LC: -2,47/ -2,64 kg; SC: -1,88/-2,28). Der DAPSA hatte sich in allen Gruppen in Woche 24 in ähnlichem Maße verringert (MD: -4,87; DASH-LC: -5,42; SC: -6,53). Eine minimale Krankheitsaktivität wurde in Woche 12 bei 29% (MD), 38% (DASH-LC) und 16% (SC) der Patienten erreicht. Die Autoren raten dazu, übergewichtige PsA-Patienten zu einer deutlichen Gewichtsreduktion zu motivieren.

Quelle
  • Eder L et al. Dietary interventions in Psoriatic Arthritis (DIPSA): A Randomized controlled clinical trial. EULAR 2026, London, Abstract OP070. iww.de/s15935

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